Zeitungsartikel

Südkurier vom 01.12.2016

Stadtmusik tritt in Jahnhalle auf

Die Stadtmusik Stockach probt für das traditionelle Weihnachtskonzert: Am Samstag, 17. Dezember, tritt sie unter der Leitung von Helmut Hubov in der Jahnhalle auf, wie es in einer Presseankündigung der Veranstalter heißt. Die Solistin des Abends ist Mélanie Adami. Die junge Schweizer Sopranistin singt zwei Lieder aus Operetten von Franz Lehàr: Das Vilja-Lied aus „Die lustige Witwe“ und „Meine Lippen küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“. Und: „Have Yourself a Merry Little Christmas“, bekannt geworden durch Judy Garland im US-amerikansichen Spielfilm „Meet Me in St. Louis“ von 1943. Eröffnet wird der Abend von der „Festmusik der Stadt Wien“ von Richard Strauss und der Egmont Ouvertüre von Ludwig van Beethoven, wie es in der Presseinfo der Veranstalter weiter heißt.

 Vom englischen Komponisten William Walton gibt es mit „Crown Imperial“ eine Art britischen Krönungsmusik- Klassiker. Dieser wurde zum Beispiel bei der Krönung von Elizabeth II. gespielt. Auch gibt es unter anderem drei Weihnachtslieder, die der britische Komponist und Arrangeur Peter Hope – Komponist der Erkennungsmelodie der BBC-Nachrichten – einst für das London Symphony Orchestra arrangiert hat. Den feierlichen Abschluss bildet „Mentis. Kleine Adventsfantasie“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas. Der 1984 geborene Kraas verarbeitete darin die beiden Lieder „Macht hoch die Tür“ und „Maria durch ein‘ Dornwald ging“. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es im Kulturamt im Vorverkauf sowie an der Abendkasse.

 


Südkurier vom 19.11.2016

Stadtmusik spielt Weltaufführung

Die Stadtmusik Stockach tritt, wie bereits berichtet, im kommenden Sommer in der Carnegie Hall in New York auf. Gemeinsam mit weiteren Orchestern präsentieren sich die Stockacher Musiker unter der Leitung von Helmut Hubov im Rahmen des „Sounds of Summer“-Festival. Jedes Jahr beauftragt die Festivalleitung einen zeitgenössischen Komponisten, ein neues Werk für das Festivalprogramm zu komponieren. Wie jetzt durch ein Schreiben bekannt geworden ist, wird der Stadtmusik Stockach 2017 die Ehre zuteil, in der Carnegie Hall dieses neue Werk als allererstes Orchester aufzuführen. Komponist des Musikstücks wird der US-Amerikaner Brett Abigana sein. Abigana ist Absolvent des Musikkonservatoriums der berühmten New Yorker Julliard School und arbeitet zurzeit an der Bosten University Academy.

Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist er auch als Dozent und Dirigent tätig. Seine Kompositionen werden in den USA und Europa aufgeführt, Abigana hat unter anderem Auftragskompositionen für die United States Naval Academy Band und die United States Army Field Band geliefert, aber auch Werke für experimentierfreudige Musiker wie das Trio The Fourth Wall Ensemble oder das Afiara Quartet geschrieben. Er hat Kammermusik für Streicher und Bläser ebenso komponiert wie Liederzyklen und Konzerte.


Stockacher Wochenblatt vom 26.10.2016

Unterm Sternenbanner

Herbstkonzert der Stadtmusik Stockach ganz amerikanisch

Wer gar nicht gekommen war, hatte etwas verpasst. Die vielen, vielen Freunde der sinfonischen Blasmusik, die das Herbstkonzert der Stadtmusik Stockach in der Jahnhalle verpasst haben - sie alle können nur darauf hoffen, dass das Konzert mitgeschnitten wurde und bald auf CD erscheint. Jedenfalls wurden die fehlenden Musikfreunde durch die knapp 300 Zuhörer würdevoll und frenetisch vertreten. Mit minutenlangem, stürmischem, ehrlichem Applaus bedankten sie sich bei Musikdirektor Helmut Hubov, der Pianistin Cristina Marton und den Frauen und Männern, den Musikern der Stadtkapelle Stockach. »Glanzvoll«, »grandios« und »formidabel, ja großartig und beeindruckend«, so lauteten die Beifallsbekundungen des Publikums. Mit Blick auf den US-amerikanischen Auftritt in der Carnegie-Hall in New York beim dortigen »Music Festival 2017« unter dem Motto »Sounds of Summer«, die Klangwelten des Sommers, haben sich die Musiker unter dem biegsamen, flexiblen Stab von Helmut Hubov konzertant sinfonisch eingestimmt und in Stellung gebracht. Auch bei diesem Wettbewerb geht es um Punkte und Siegplätze.

Mit der »Candide Suite« (Leonhard Bernstein 1918–1990), der »Rhapsody In Blue« (George Gershwin 1898–1937), dem »Divertimento for Band« (Ira Hearshen 1948), »Summertime« (aus »Porgy and Bess« von Gershwin) und »Easter Monday On The White House Lawn« (John Philip Sousa 1854–1932) und der Zugabe »Wedding Dance« (Jacques Press 1903–1985) hat Hubov eine glanzvolle Hommage klassischer amerikanischer Komponisten zusammengestellt und mit seinen Musikern beeindruckend zelebriert. Der dramatische Aufbau des Konzertprogrammes in fünf Stücken spiegelt den klassischen Musik-Literaturaufbau wieder, und Moderatorin Nadine Heinzle konnte mit informativen Anmerkungen den Hintergrund zu diesen Stücken erhellen.

Die Stadtmusik bereitete mit fünf Sätzen aus dem Musical »Candide« mit ihrer Intonation, Dynamik, künstlerischen Ausdruckskraft, Technik in allen Registern und den Solostimmen den musikalischen Boden für die Pianistin Cristina Marton. Sie ist gebürtige Rumänin, lebt seit 2009 in Singen und unterrichtet als Musiklehrerin an der Jugendmusikschule. Ihre Interpretation der blauen Rhapsodie forderte Andacht, Versenkung, Hingabe und Explosion der Gefühle, die eine virtuose Zugabe unvermeidlich machten.

Begleitet wurde sie von der kleinen Besetzung der Stadtmusik. Überhaupt waren höchste Konzentration und Qualität der technischen und künstlerischen Ausführung, auch in den jazzigen und teils hoch komplizierten Klangvariationen, das Eintrittsbillett für die New Vorker Carnegie-Hall.

 

von Simone Weiß


Südkurier vom 24.10.2016

Stockacher Blasorchester lässt Publikum dahinschmelzen

Die Stockacher Stadtmusik begeistert als versiertes Sinfonisches Blasorchester. Die Jahnhalle ist mit rund rund 270 Konzertbesuchern allerdings nur relativ schwach besucht. Wer nicht dabei war, verpasste ein bemerkenswert intensives Konzert.

Der erste frenetische Beifall, eröffnet mit laut herausgerufenem „Bravo“, galt den Interpreten der großartig gespielten „Rhapsody in Blue“. Das sinfonische Jazz-Werk des US-amerikanischen Komponisten George Gershwin, titelgebend für das spannend gestaltete Konzert des Sinfonischen Orchesters der Stadtmusik, war der Höhepunkt des musikalischen Erlebens in der mit rund 270 Zuhörern leider relativ schwach besuchten Jahnhalle. Musikdirektor Helmut Hubov, der einen feinnervigen, Details herausarbeitenden Interpretationsstil pflegt, hatte mit der rumänischen Pianistin Cristina Marton einen Schatz gehoben: Marton, die neben ihrer regen Konzerttätigkeit als Klavierlehrerin an der Musikschule in Singen wirkt, verzauberte die Stimmung im Saal mit einem unglaublich schönen, duftigen Anschlag.

Im groß angelegten, farbenreichen Wechselspiel bewies Marton sowohl ein gutes Ohr für sich selbst als auch für das in reduzierter Anzahl agierende Orchester. Das Werk fußt zu weiten Teilen auf dem Rhythmus, der sich, bedingt durch die swingende Betonungs-Verschiebung von Themen, wie eine Art Perpetuum Mobile stets selbst erneuerte und vorantrieb. Der enthusiastischen Stimmung, genährt aus dem Schmelztiegel New York ließ Cristina Marton nach kraftvoller Klaviermelodie mit ihrem innig gespielten Wiegenlied von Schumann eine zum Dahinschmelzen schöne Zugabe folgen.

Wieder in voller Besetzung, widmete sich das bestens vorbereitete Sinfonische Orchester Gershwins „Summertime“, das wie ein von leisem Windhauch bewegtes, von glitzernden Tautropfen benetztes Gespinst aus zart gewebten Spinnfäden begann.

„Ich finde das Konzert mega gut“, schwärmte die Besuchern Kim Grise (17) aus Honstetten. Sie sei gekommen, um ihren Freund Peter Steiner aus Nenzingen zu unterstützen, der im Orchester Euphonium spielt. Das Konzert sei großartig, staunte auch der siebzehnjährige Viktor Hirsch aus Stockach: „Viel besser, als ich zuvor gedacht habe!“

Gewürzt mit gemütvollen Fagott-, charismatischen Oboen- und weiteren bezaubernden Holzbläser-Soli war die in federnder Rhythmik und mit farbenreichen Turbulenzen interpretierte „Candide Suite“ von Leonard Bernstein. „Das Stück gipfelt in eine Ode an die Hoffnung“ erläuterte in ihrer Moderation die mitwirkende Flötistin Nadine Heinzle.

Der Einstieg ins zeitgenössische Hearshen-Divertimento erinnerte zunächst an ein heiteres Quodlibet. Was folgte, war keine leichte Kost, denn das Stück verlangte sowohl den Musikern als auch den Zuhörern einiges an Konzentration ab.

Fetzig, fröhlich, mit viel goldenem Blech kam zum Schluss Sousas „Easter Monday on the white House Lawn“ daher. Der Lohn war ein frenetischer Beifall. Als orchestrale Zugabe galoppierte gut gelaunt und schmissig mit finalem „Hey“-Ruf der „Wedding Danse“ durch die Halle.

Das Orchester

 

Die Stadtmusik Stockach wird geleitet von Musikdirektor Helmut Hubov. Aus Reihen der Stadtmusik gibt es mehrere Ensembles. Im Sinfonischen Blasorchester der Stadtmusik vereinen sich folgende Instrumente: Piccolo/Flöte, Oboe, Englischhorn, Fagott, Kontrafagott, Klarinette, Bassklarinette, Kontrabassklarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Euphonium, Tuba, Kontrabass, Percussion, Harfe, Klavier.

 

von Gabi Riegger


Südkurier vom 18.10.2016

Stadtmusik fährt nach New York

Die Stadtmusik bereitet einen Auftritt in der Carnegie Hall vor. Die lange Aufbauarbeit des Orchesters zahlt sich aus.

Ein Auftritt in der Carnegie Hall in New York ist ein Ritterschlag in der Musikwelt. Und diesen Ritterschlag darf im nächsten Jahr die Stockacher Stadtmusik entgegennehmen. Im Juni will das Orchester nach New York reisen, um am Festival Sounds of Summer teilzunehmen. Teil des Programms, zu dem nur vier Gruppen zugelassen werden, ist zum Beispiel ein Auftritt unter freiem Himmel im Central Park und ein Abendkonzert in der Carnegie Hall, bei dem jedes der vier Ensembles auf dem ganz großen Podium auftreten darf.

Auf eine Konzertreise zu gehen, sei schon lange ein Wunsch bei der Stadtmusik gewesen, erklärt der Vorsitzende Michael Grüninger bei einem Pressetermin zur Vorstellung der Pläne. "Schon seit Jahren liegen die Leistungen im oberen Bereich", so Grüninger – selbstverständlich eine der Voraussetzungen beim Auswahlverfahren für den Auftritt im Juni. Dafür reichten die Verantwortlichen im Frühjahr Tonaufnahmen ein. Die Stadtmusik kann auf einige davon zurückgreifen, denn schon seit mehreren Jahren würden die Auftritte professionell mitgeschnitten, wie Grüninger erklärt.

Um ein passendes Ziel zu finden, habe man sich informiert, welche Festivals in Frage kämen, erklärt Günter Velten, der im Orchester Kontrabass spielt und aktiver Beisitzer im Vorstand ist. "Dieses Festival war ziemlich schnell der Favorit", fügt er hinzu. Die Musiker von der Konzertreise zu überzeugen – 60 Personen müssen anreisen –, war offenbar nicht allzu schwierig: "Wir hatten eine tolle Resonanz im Orchester, als wir die Pläne vorgestellt haben", erklärt Günter Velten. Und auch jetzt sei die Motivation bei den Musikern sehr hoch, so der Vorsitzende Michael Grüninger: "Das ist etwas ganz Besonderes. Musikalisch kommt jetzt praktisch noch eine Schippe obendrauf."

Doch nicht nur für die Musik steht noch harte Arbeit bevor. Eine Konzertreise will auch geplant – Velten: "Die Flüge sind gebucht" – und bezahlt sein. Da die Musiker nicht zu sehr belastet werden sollen, ist das Ziel, eine Hälfte der Kosten aus der Vereinskasse sowie über Spenden und Sponsoring abzudecken. Michael Grüninger rechnet damit, dass etwa 40 000 Euro noch fehlen, um das Reisebudget zusammenzubekommen. "Grundsätzlich ist uns dabei jeder Euro lieb und wertvoll", so der Vorsitzende der Stadtmusik. Schließlich wisse man, dass ein solches Vorhaben nicht selbstverständlich ist. Für Unternehmen, die größere Beträge beisteuern wollen, hat die Stadtmusik Pakete für Sponsoren zusammengestellt, in denen auch Gegenleistungen wie Eintrittskarten enthalten sind.

Dass die Stadtmusik überhaupt in der Lage ist, ihre Musik an einem so prominenten Ort des weltweiten Musiklebens aufzuführen, ist das Ergebnis jahrelanger Aufbauarbeit durch Stadtmusikdirektor Helmut Hubov, da sind sich Velten und Grüninger einig. Über die Jahre habe sich das Orchester stets weiterentwickelt, etwa mit Großprojekten wie der Aufführung von Karl Jenkins' Stabat Mater im Jahr 2014, erklärt Grüninger. Mit der Konzertreise nach New York gebe es nun ein neues Ziel für das Orchester. Das Amerika-Programm des nächsten Konzerts (siehe Kasten) wird in New York allerdings wohl nicht gespielt: "Das Publikum erwartet eher deutsches Liedgut", schätzt Grüninger.

 

Verlosung

Nicht in Amerika, aber mit amerikanischer Musik tritt die Stadtmusik am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr in der Jahnhalle auf. Für diesen Auftritt verlost der SÜDKURIER fünf Mal zwei Eintrittskarten der ersten Kategorie. Wer das Konzert kostenlos hören möchte, ruft die Telefonnummer (013 79) 37 05 00 70 an (50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunkpreise abweichend) und nennt seinen Namen, seine Adresse und das Lösungswort "Leonard Bernstein". Die Leitung bleibt bis Donnerstag, 20. Oktober, 12 Uhr, frei.

 

von Stephan Freißmann


Südkurier vom 13.10.2016

Stadtmusik Stockach: Ein Konzertabend der amerikanischen Klassiker

Die Stadtmusik Stockach spielt am 23. Oktober unter anderem Werke von George Gershwin. Cristina Marton ist Solistin bei „Rhapsody in Blue“.

Die Stadtmusik Stockach unter der Leitung ihre Dirigenten Helmut Hubov ist jedes Jahr für eine Überraschung gut. Standen in den vergangenen Jahren im Herbst musikalische Projekte und Experimente mit den Aufführungen von Stabat Mater (2014) und "Symphonic meets Rock" (2013) an und im Mai 2015 die Teilnahme am Landesmusikfest in Karlsruhe, bricht das Sinfonische Blasorcheser in die "Neue Welt" auf und spielt amerikanische Komponisten: Musik von Leonard Bernstein, George Gershwin, Ira Hearshen und John Philip Sousa stehen beim Konzert in der Jahnhalle am Sonntag, 23. Oktober, 17 Uhr, auf dem Programm. "Das wird typisch amerikanisch mit viel Leichtigkeit in den Stücken und vielen Ohrwürmern", verspricht Dirigent Hubov.

Ein Höhepunkt für den Musikdirektor ist die Aufführung der „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin. Der Stadtmusik ist es gelungen, für ihre Aufführung die Konzertpianistin Cristina Marton als Solistin zu gewinnen. Sie hat zahlreiche Wettbewerbspreise gewonnen und ist international mit namhaften Dirigenten und Orchestern aufgetreten. Höhepunkte waren Auftritte und Plattenaufnahmen als Klavierduopartnerin von Martha Argerich. Auch mit der Choreografin Sasha Waltz hat die gebürtige Rumänin Marton bereits zusammengearbeitet. Hubov kennt die Künstlerin aus eigener Anschauung: "Christina Marton ist eine super Pianistin, eine richtige Persönlichkeit."

 

Von Gershwin bis Bernstein

Gershwin, als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in Brooklyn geboren, komponierte die „Rhapsody in Blue“ im Alter von 25 Jahren in nur vier Wochen. Die Uraufführung im Jahr 1924 in Gegenwart der Spitze des musikalischen und gesellschaftlichen New York war ein großer Erfolg. Neben seinen Orchesterwerken sind die Lieder aus Gershwins Musicals, für die sein Bruder Ira die Texte schrieb, regelrechte Popsongs geworden. Aus diesem Repertoire spielt die Stadtmusik „Summertime“. Die Arie aus der Volksoper „Porgy and Bess“ ist der meistinterpretierte Jazz- und Popstandard aller Zeiten.

Eröffnet wird das Konzert, in dem Nadine Heinzle durch das Programm führen wird, von einer Suite des Musicals „Candide“ für Blasorchester. „Candide“ zählt neben der „Westside Story“ zu den bekannteren Kompositionen Leonard Bernsteins. Die Vorlage zu „Candide“ ist Voltaires gleichnamige Novelle, welche die philosophische Gedankenwelt seiner Zeit karikiert. Als Repräsentant zeitgenössischer Musik ist der im Jahr 1948 geborene amerikanische Komponist Ira Hearshen im Programm. Hearshen hat beispielsweise die Filmmusik für „Die drei Musketiere“ und „Toy Story 2“ arrangiert. Sein „Divertimento for Band“ reflektiert das multikulturelle Amerika und verschmilzt Musikstile aus Europa, den USA und Cuba.

Den Abschluss bildet ein Stück des 1932 verstorbenen Komponisten und Militärmusikers John Philip Sousa. Sousa hat 136 Märsche komponiert, weshalb er auch den Spitznamen „König der Märsche bekam. Sein Name ist durch das Sousaphon, verewigt, einer Spezialform der Tuba, die er erfunden hat. Der Titel seines lebhaften Stück „Easter Monday on the White House Lawn“ bezieht sich auf ein alljährliches Kinderfest am Sitz des amerikanischen Präsidenten. Helmut Hubov weist vorsorglich darauf hin, dass das ausgewählte Stück eher ein atypischer Sousa sei: "Das ist ein ganz seltener Marsch."


Orchester und Vorverkauf

  • Erfolg: Das Sinfonische Blasorchester der Stadtmusik Stockach unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Helmut Hubov hat beim Landesmusikfest 2015 in Karlsruhe in einem renommiert besetzten Wettbewerb in der höchsten Kategorie fünf mit dem Prädikat "sehr gut" abgeschnitten. Das 72-köpfige Ensemble erreichte im Wettbewerb mit zehn überregional bekannten Orchestern den vierten Platz.
  • Karten für das Konzert Musik aus der Neuen Welt am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr in der Jahnhalle Stockach gibt es in der Touristinformation in der Salmannsweilerstraße 1 in Stockach ab zehn Euro.

Südkurier vom 16.07.2016

Stockacher feiern ihren Sommerabend

Der Gesellige Treff nach der Arbeit zieht mehrere hundert Besucher an den Gustav-Hammer-Platz. Gäste und Helfer sind sich einig: "Hier ist das Gesellige wichtig".

Reges Treiben auf der Kaufhausstraße im Juli, das muss der Sommerabend sein. Wo ein Stockacher den anderen trifft und regelmäßig eine Hand gen Himmel schnellt, um ein bekanntes Gesicht zu grüßen. Auch der ein oder andere Blick wandte sich gen Himmel, um das Wetter zu prüfen: Wieder Regen wie im Vorjahr? Nein, Glück gehabt. In jedem Fall ist der Sommerabend ein Ereignis, das für Stockach so bezeichnend ist, dass selbst Googles Satellitenbilder es zeigen, wie Kulturamtsleiter Stefan Keil sagt.

Der Anfang um 18.15 Uhr wirkte ein wenig verspätet, doch wie Jürgen Schramm als zweiter Vorsitzender der Stadtmusik erklärt, war das Absicht: Ab 18 Uhr trudelten erste Besucher ein und um 18.15 Uhr hatten die Musiker ein Publikum, das sie begeistern können. Etwa 45 junge Musiker zwischen 13 und 18 Jahren saßen auf dem bestuhlten Gustav-Hammer-Platz und animierten mit Titeln wie "Men in Black" zum Mitwippen. Dirigent Helmut Hubov war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge – obwohl einige im Schullandheim seien und sie mit etwa 15 Mann weniger spielen.

Mit "Maria Maria" lieferte das Stockacher Jugendblasorchester auch die heißen Rhythmen, die Stadtmusik-Vorsitzender Michael Grüninger eingangs angekündigt hatte. "Die machen das für ihr Alter echt gut", fand Michael Solf aus Radolfzell, der ein wenig später mit seiner Band Nopkings auf der Bühne stand. Auch sie hätten einst im Jugendorchester angefangen, bekräftigt Bandkollege Michael Quetting. Bevor sie an diesem Abend auf die Bühne durften, überzeugte die Band Schlaflos als Neuzugang im Programm. Sie spielten altbekannte Titel wie "Wonderwall" von Oasis.

 

"So ein Fest gelingt nur, wenn viele fleißige Hände am Werk sind", sagte Kulturamtsleiter Keil. Die waren besonders beim Aufbau und hinter den Theken im Einsatz, etwa 50 Musiker wendeten Bratwürste und schenkten Bier aus. "Hier ist das Gesellige wichtig", sagte Grüninger. Beim Sommerabend würde der Verein einmal mehr zeigen, dass er zur Stadt gehört.

 

von Isabelle Arndt


Südkurier vom 14.07.2016

Stadtmusik am am Gustav-Hammer-Platz: Am Freitagabend wird es gesellig

Die Stadtmusik empfängt am Freitag, 15. Juli, zum Sommerabend am Gustav-Hammer-Platz. Drei Bands sollen für gute Stimmung sorgen.

Es wird wieder gesellig und unterhaltsam auf dem Gustav-Hammer-Platz in Stockach. Anlass ist der Sommerabend, der am Freitag, 15. Juli, um 18 Uhr beginnt. "Wir wollen etwas für Stockach bieten", sagt Jürgen Schramm von der Stadtmusik, die zum dritten Mal die Organisation in Kooperation mit dem Kulturamt übernommen hat. Er hofft auf gutes Wetter für ein tolles Fest mit toller Musik.

Damit alles klappt, sind wochenlange Vorbereitungen nötig. Im Team mit fünf bis sechs Leuten feilt Jürgen Schramm seit drei bis sechs Monaten an der Organisation. 40 bis 50 Musiker werden an diesem Abend hinter der Wurst- oder Biertheke stehen. "Wir haben schon einmal 600 Liter Bier verkauft und es wäre schön, wenn das wieder klappt", sagt Schramm. Mit dem Erlös sollen neue Instrumente gekauft werden.

Vorbereitet wären sie jedenfalls, etwa mit einigen Hundert Würstchen. Für kulinarische Abwechslung soll der Musikerburger sorgen. Schramm verrät: Das ist Bratenfleisch mit Gyrossoße.

Der heutige Termin steht schon seit einem Jahr fest – im Anschluss an den achten Sommerabend habe man sich für eine Fortsetzung entschieden, sagt Schramm. Dabei ist neben dem Jugendblasorchester ein weiterer Programmpunkt bereits vertraut: Die Band Nopkings hat bereits 2015 gespielt. "Die kamen bei allen so gut rüber, dass wir sie direkt noch mal engagiert haben." Zum ersten Mal beim Sommerabend spielen wird die Band Schlaflos, eine Empfehlung von Mitarbeitern des Kulturamts. Und die freuen sich auch schon auf den Sommerabend: "Das ist doch ein schöner Einstieg ins Wochenende", sagt Kulturamtsleiter Stefan Keil.

 

von Isabelle Arndt


Stockacher Wochenblatt vom 07.06.2016

Der Friede ist der Weg

Stadtmusik Stockach lässt Friedensappell erschallen

Mit zwei Zugaben und sechs Programmpunkten begeisterte die Stadtmusik Stockach in einem ungewohnten Ambiente ein zahlenmäßig schwer abzuschätzendes Publikum. Im Wohnparc Stumpp Geschäftsführer Horst G. Rudy auch im Namen der Familie Dick die zahlreichen Besucher, die es sich auf den drei U-förmig um die riesige Eingangshalle angeordneten Ebenen auf den Polstermöbeln bequem gemacht hatten. »Music Meets Möbel, Musik hat ein Stelldichein bei den Möbeln«, unter diese drei Ms fasste Rudy das Motto des eintrittsfreien Konzerts zusammen.

 

Mit dem globalen Blick in die teils sehr kriegerische weite Welt schätze er sich glücklich, das musikalische Motto »Frieden« hier in Stockach und Europa als Wirklichkeit zu sehen. Jürgen Schramm schloss als zweiter Vorsitzender des Musikvereins den Kreis zum Benefiz-Doppelkonzert in Singen, das 10.000 Euro für den guten Zweck einbrachte. »Das klingt ja wie in einer Kathedrale«, fasste ein Besucher seine Eindrücke zusammen. »Das Konzert war sehr schön, manchmal aber schon etwas laut, aber doch wunderschön«. Die beiden älteren Damen fühlten sich wohl, besser als in der Jahnhalle sei es schon, und waren wie die übrigen Besucher in die Musik versunken.

 

Musikdirektor Helmut Hubov hatte seine Musikanten schon fast erwartungsgemäß zu musikalischen, konzertanten Höchstleistungen geführt. Wobei die technische Unterstützung über die Lautsprecher durchaus ein bisschen weniger hätte sein können. Nadine Heinzle moderierte die einzelnen Stücke mit wenigen Informationen an und fasste so viele musikalische Geschichten über den Frieden in zwingende Worte.

 

 

Ganz modern und teils verrückt hat der amerikanische Komponist Michael Markowski (geboren 1986) in seinem »Joyride« das Thema von Beethovens 9. Sinfonie und der Ode an die Freude umge- und verarbeitet. Teils schräg, bizarr, schrill, und doch kommt er immer wieder auf das klassische Motto der »Ode an die Freude« zurück. Jan Van der Roosts (1956) »Et in terra pax« ( Und Friede auf Erden) faszinierte mit seinen kirchlichen Anklängen, dem wundervollen Wechselspiel von Schlaginstrumenten, schwerem und leichtem Blech, Holz und Flöten und den zarten Titelworten, von einzelnen Musikern gesprochen.

»Amazing Grace« vom Londoner Sklavenschiffkapitän Newton nach seinem Bekehrungserlebnis zum Geistlichen als Kirchenlied komponiert fand in dem Arrangement von Frank Ticheli (1958) und der Interpretation durch die Stadtmusik eine wundervolle Ausführung. Das Themen-Solo des Tenorsaxophons unterstrich einmal mehr die technische Versiertheit der Musiker. 

 

 

Timothy Mahr (1956) verarbeitete Beethovens Ode zusammen mit Mahathma Ghandis Walspruch »Der Frieden ist der Weg« zu den unterschiedlichsten Variationen und Stilelementen. Ganz meditativ versenkte sich Scott Mcallister (1969) mit »Gone« (Gegangen) in die teilweise eintönig-monoton, aber tief ergreifend gestaltete Komposition. Thomas Doss (1966) gestaltete das aus der lateinischen Kirchenmusik herrührende »Dona Nobis Pacem« mit gewaltigen Crescendos und rundete den Themenabend wirkungsvoll ab.

 

von Simone Weiß

 


Südkurier vom 06.06.2016

Konzertgenuss der Stadtmusik Stockach

Eine außergewöhnliche Akustik und bequeme Sitzgelegenheiten machten das Friedenskonzert der Stadtmusik zu einem besonderen Erlebnis.

Die alten Griechen wussten, dass für ein vollkommenen Konzertgenuss die Akustik eine entscheidende Rolle spielt. Von diesem Wissen profitierten die rund 300 Besucher des Friedenskonzerts der Stockacher Stadtmusik. Der Veranstaltungsort, der Innenraum des Wohnparc Stumpp, erinnerte an ein antikes Odeon und brachte die Musik der rund rund 80 Instrumentalisten bestens zur Geltung.

Dynamisch mitreißendes Einstiegs-Stück war Michael Markowskis „Joyride“: ein grandioses Klangspektakel, das mit dem ersten großen Thema der Variationen aus Beethovens „Ode an die Freude“ wohlig schaudernd zusammenzucken ließ. Unter die Haut ging die tiefe Sakralität des instrumental sehr innig gestalteten Friedensgebetes „Et in terra pax“ aus der Feder des Zeitgenossen Jan Van der Roost: durch das transparent schwebende Tutti von Holz- und Blechbläsern und rollenden Pauken meine man wie aus überirdischen Sphären eine innig flehende Vokalise zu vernehmen. Mit anrührender Hingabe gestaltet war das „Amazing Grace“ von Frank Ticheli. Die kraftvolle Schlichtheit der Melodie war allüberall präsent.

Bis in die dritte Ebene hinauf saßen oder lagen die mehr als 300 Konzertbesucher auf Sofas, Sesseln, Stühlen oder Bettkanten. Sie alle genossen die opulente Korrespondenz der Stadtmusik mit dem Raumklang. Die Möbelhalle bietet ein Volumen von 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche – in Kubik um ein Wesentliches mehr. „Wir hatten befürchtet, es knallt und hallt in der großen Akustik. Und nun sind wir positiv überrascht, wie bombastisch gut auch die weicheren leisen Stücke klingen“ bemerkte Yvonne Flaig, Querflötistin in der von Helmut Hubov mit einfühlender Präzision geführten Stadtmusik.

„Ich bin selbst überrascht über die Tonqualität der Halle“ sagt Geschäftsführer Horst Rudy. Die gute Resonanz motiviere zu möglichen weiteren Veranstaltungen.

„Die Leute dürfen sich überall hinsetzen, wo sie wollen. Nur nicht auf‘s weiße Sofa. Das haben wir für den Bürgermeister reserviert“, hatte Andrea Lindemann im Vorfeld betont. Die Hausleiterin vom Küchenhaus war neben der Organisation mit ihrem Team am Sektausschank aktiv. „Wer kann schon von der Bettkante oder vom Sofa aus ein Life-Konzert erleben“, sagt Werner Gaiser, Mitglied des Vorstandsgremium der Stadtmusik. Seine Tochter Nadine Heinzle moderierte das dem Thema „Frieden“ gewidmete Konzert.

In farbiger, unbeschwert tändelnder Munterkeit kam Mahrs ebenfalls von der Ode an die Freude inspirierte „Fantasia in G“ daher. Zum entspannten Meditieren lud das anrührend innige „Gone“, eine zum Weinen schön interpretierte Komposition von Scott McAllister, die den Blick der Zuhörer tief ins eigene Innerste lenkte. Durchsichtig und zart wie eine leise vom Wind bewegte Daunenfeder schwebte vor finalem Beifall und Zugaben in vielfältigen Variationen die freie Doss-Fantasie über den Friedenskanon „Dona nobis pacem“ durch die große Akustik. „Die Jahnhalle ist nicht ganz so bequem“, bemerkte Bürgermeister Rainer Stolz, und er lobte „das fantastische Orchester, das mit seinem Konzert starke Emotionen weckte“.

 

Zur Stadtmusik

Die Stadtmusik Stockach, geleitet von Musikdirektor Helmut Hubov, gibt es seit 300 Jahren. Im so genannten Blasorchester vereinen sich aktiv folgende Instrumente: zwölf Flöten, drei Oboen, ein Englischhorn, zwei Fagotte, 19 Klarinetten, drei Bassklarinetten, zehn Saxophone, 14 Trompeten, drei Hörner, sieben Posaunen, sechs Schlagwerke, eine Harfe, und zwei Klaviere.

 

von Gabi Riegger


Stockacher Wochenblatt vom 29.05.2016

Unverzichtbarer Begleiter

Stadtmusik würdigt musikalisch den Frieden

Ohne ihn ist alles nichts. Doch wer ihn lange kennt, weiß ihn meist nicht mehr zu schätzen. Darum ist es gut, dass die Stadtmusik Stockach bei ihrem Konzert am Samstag, 4. Juni, um 20 Uhr im Wohnparc Stumpp in der Radolfzeller Straße an den »Frieden« erinnert. Bereits bei einem Konzert in der Singener Stadthalle Anfang Mai hatte die Stadtmusik die musikalische Geschichte des Friedens erzählt, nun wiederholt sie diese wichtige Geschichte noch einmal in ihrer Heimatstadt. 

 

»Joyride« und »Fantasie in G«, beide mit Elementen von Beethovens Neunter und Friedrich Schillers »Ode an die Freude«, bilden den Rahmen zu diesem besonderen Konzert. Drei ruhige Stücke gehören ebenfalls zum Repertoire.

Darunter laut Pressetext der amerikanische Klassiker »Amazing Grace« und »Gone« des Komponisten Scott McAllister. »Ruhig ist auch »Et in Terra Pax«, bei dem es sich um ein musikalisches Gebet für den Frieden und die Freundschaft unter den Menschen handelt«, so der Pressetext.

 

Das Konzert rundet der dreistimmige Kanon »Dona nobis pacem - Gib uns Frieden« ab: »Der Komponist Thomas Doss widmete seine freie Fantasie über dieses Lied mit seiner zeitlos aktuellen Botschaft all jenen, die den Frieden bringen, ihn suchen oder gefunden haben«. Der Eintritt zu dem Konzert ist ist frei.

 

von Simone Weiß


Singener Wochenblatt vom 09.05.2016

Volles Haus für einen guten Zweck

Großes Benefizkonzert für das geplange Hospizzentrum

Als musikalischen Hochgenuss bezeichnete Franz Hirschle, der Präsident des Singener Lions Club, das gelungene Benefizkonzert zugunsten des Ökumenischen Hospiz- und Palliativzentrums im Landkreis Konstanz am vergangenen Samstagabend in der Stadthalle.

 

Hirschle dankte an diesem Abend nicht nur den zahlreich erschienenen Konzertbesuchern, die „mit ihrer Anwesenheit ihr gesellschaftliches Engagement für eine gute Sache gezeigt haben“, sondern auch dem Blasorchester der Stadt Singen sowie der Stadtmusik Stockach, die musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau präsentierten konnten. Der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten kommt dabei direkt dem, auf dem Wetzstein-Areal geplanten, Hospizzentrum zugute.

 

Die Lokalmatadore vom Blasorchester der Stadt Singen unter der Leitung von Michael Stefaniak eröffneten den Konzertabend mit Filmmusik, die der berühmte Hollywoodkomponist John Williams einst für den Film „Hook“ geschrieben hat. Darauf folgte eine beeindruckende Blasmusikadaption des Queen-Klassikers „Innuendo“, die am Ende, auf eindrucksvolle Art und Weise, den Schluss von Maurice Ravels Bolero aufgriff. Neben einigen weiteren gekonnt vorgetragenen Stücken durfte die obligatorische Zugabe vor der Pause natürlich nicht fehlen.

 

Bevor die Stadtmusik Stockach unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Hubov das Publikum nach der Pause in ihren Bann ziehen konnte, bat Franz Hirschle Irmgard Schellhammer vom Hospizverein Singen und Wolfgang Heintschel, den Geschäftsführer des Caritasverbands Singen-Hegau auf die Bühne und übergab ihnen, im Namen des Lions Club Singen, einen Scheck über Zehntausend Euro.

Wolfgang Heintschel als Vertreter der Träger des Projekts konnte verkünden, dass die Bauarbeiten für das Hospiz in Singen voraussichtlich schon im Spätsommer beginnen können. Er bedankte sich zudem bei Oberbürgermeister Bernd Häusler und der Stadt Singen für die tatkräftige Unterstützung dieses Projekts.

 

Anschließend war die Bühne frei für die Stockacher Musikerinnen und Musiker, die eine musikalische Geschichte vom Frieden erzählten. Eingeklammert von den Stücken „Joyride“ und „Fantasia in G“, die beide Variationen über Beethovens Ode an die Freude beinhalteten, präsentierten sie drei etwas ruhigere Stücke. Darunter den amerikanischen Gospelklassiker „Amazing Grace“, bei dem sich besonders eindrucksvoll zeigte, wie ein so hochklassiges Orchester wie die Stadtmusik Stockach auch aus einfachen Melodien ein musikalisches Erlebnis machen kann. Passend zu dem Rahmen, den die Ode an die Freude bildete, war das Stück „Et in Terra Pax“ ausgewählt, bei dem es sich um ein musikalisches Gebet für den Frieden und die Freundschaft unter den Menschen handelte. In ihrer Anmoderation betonte Nadine Heinzle, dass die Musikerinnen und Musiker sich sehr darüber freuen, dass sie mit ihrer Musik nicht nur unterhalten, sondern auch etwas Gutes tun können. So schloss der Abend, der im Zeichen der guten Sache stand, für alle Beteiligten als großer Erfolg.


Südkurier vom 01.05.2016

Doppelkonzert für gute Sache

Blasorchester aus Singen und Stockach spielen am kommenden Samstag zugunsten des geplanten Hospiz-Zentrums Singen

Im Doppel aktiv für eine einmalige Sache: Am kommenden Samstag, 7. Mai, richtet der Lions Club Singen-Hegau ein Doppelkonzert mit dem Blasorchester der Stadt Singen unter Leitung von Michael Stefaniak und der Stadtmusik Stockach unter Leitung von Helmut Hubov ab 20 Uhr in der Singener Stadthalle aus. Mit dem Benefiz-Konzert soll das Hospiz-Zentrum in Singen finanziell unterstützt werden.

Das Hospiz- und Palliativ-Zentrum soll Mitte 2018 fertig sein und Menschen im Landkreis Konstanz, unabhängig von Religion und Herkunft, ein Lebensende in Würde ermöglichen. Für das Doppelkonzert wird ein anspruchsvolles Programm an angekündigt. Karten bei der Touristinfo Singen unter Telefon (0 77 31) 85 262. Tickets für 15 Euro.

von Jörg Braun


Singener Wochenblatt vom 15.04.2016

Einzigartiges Doppelkonzert

Lions Club Singen-Hegau unterstützt Hospiz mit 10.000 Euro

Singen (stm). Erstmals wird es am Samstag, 7. Mai ein Doppelkonzert des Blasorchester Singen und der Stadtmusik Stockach geben. Die Zuschauereinnahmen des ab 20 Uhr in der Stadthalle stattfindenen Benefizkonzertes plus Sponsorengelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro spendet der Veranstalter Lions Club Singen-Hegau an das ökumenische Hospiz- und Palliativzentrum im Landkreis Konstanz, wie Peter Jürgen Sander, Vorsitz des Kulturausschuss Lions Club, bei einer Pressekonferenz am Freitag im Singener Kunstmuseum bekanntgab.   

 

Das gemeinsame Konzert sei ein Zeichen für die gemeinsame Unterstützung des mitten in Singen entstehenden Hospizes, für das man in der Wetzstein-Villa einen würdigen Platz gefunden habe, freute sich der amtierende Lions-Club Vorsitzende, Franz Hirschle. Wolfgang Heintschel von der Hospiz-Fördergesellschaft sprach im Zusammenhang mit der geballten Kompetenz an Angeboten von ambulantem und stationärem Hospiz sowie dem ambulanten Pflegedienst kombiniert mit dem gesellschaftlichen Angeboten von Musik und Kultur sogar von einem in Baden-Württemberg einzigartigen Konzept.

Wie der Singener Caritas-Chef weiter verriet gehe er von einem Baustart im Sommer für das stationäre Hospiz »Horizont« aus, sodass die Fertigstellung Mitte 2018 realisiert werden könne. Heintschel betonte zudem, dass sowohl Stadt und Landkreis bereit für eine namhafte Unterstützung des Projektes seien.  Die Träger seinen verpflichtet eine jährliche Spendensumme von 60.000 Euro in das Hospz einzubringen, so Heintschel. Auch dank solcher Spenden wie des Lions Club Singen-Hegau i er zuversichtlich, dass dies gelinge.

 

Wie der Vorsitzende des Blasorchesters Singen, Markus Schönle betonte, liefen derzeit die Vorbereitungen auf das Doppelkonzert, an dem 120 Musikern der zwei befreundeten Orchester teilnehmen. Die Besucher dürfen sich auf ein besonderes Konzerterlebnis in der Stadthalle freuen und das zu moderaten Eintrittspreisen, so Peter Jürgen Sander. Aufgrund der Veranstaltung wird das Frühjahrskonzert der Stadtmusik Stockach in diesem Jahr nicht stattfinden, so Sander weiter. Geplant sei, dass 2017 oder 2018 ein Doppelkonzert in Stockach stattfinden werde.

 

Tickets gibt es bei der Touristinfo Singen.

 

 

 

von Stefan Mohr


Wochenblatt vom 05.03.2016

So klingt Stockach

Pure Harmonie bei der Stadtmusik in jeder Tonlage

Stockach (sw). »Bei uns klingt alles gut.« Diese Tonlage schlugen die Mitglieder des Musikvereins Stockach um ihren Vorsitzenden Michael Grüninger im Rahmen der Jahreshauptversammlung an. Musikalisch, finanziell, personell und ideell steht der Verein mit seinen 94 Aktiven bestens da. Auch dank treuer Mitstreiter. Claudia Gnirß wurde für ihre 43-jährige Treue und ihren Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt, und Egon Weber und Karl Menzer gehören dem Verein seit 30 Jahren an. 

Auch die Führungsriege ist gut bestückt. Lücken konnten geschlossen werden: So übernahm Martina Schuler den Schriftführer-Posten von Dieter Kempter, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Jürgen Schramm, Kassiererin Melanie Engst, Vertreter der Passiven Werner Gaiser und Josef Renz, Kassenprüfer Erich Zeilfelder und Markus Pressel. Vertreter der Stadtmusik sind Stefanie Bregenzer, Iris Hermann-Futterknecht, Michael Schönberger, Ingo Reinl und Günter Velten. Mit vielen lobenden Worten wurde Jochen Fischer, der ehemalige Leiter der Hans-Kuony-Kapelle und amtierende Vize-Dirigent, bedacht, der sein Amt an Simone Renz und Tobias Probst abgegeben hatte.

Stadtmusikdirektor Helmut Hubov konnte sich über einen Probenbesuch von 72,3 Prozent seines Ensembles mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren freuen.

Und über einen vierten Platz beim Landesmusikfest in Karlsruhe 2015. Darauf möchte er aufbauen: Im laufenden Jahr sind Auftritte mit dem Stadtorchester Singen am Samstag, 7. Mai, in der Stadthalle der Hohentwiel-Stadt, ein Auftritt an Fronleichnam, 26. Mai, in der St. Oswald-Kirche, ein Benefizkonzert im Wohnparc Stumpp am Samstag, 4. Juni, und ein Weihnachtskonzert am Samstag, 17. Dezember, geplant. Ein Auftritt des Sinfonischen Blasorchesters steht am Sonntag, 23. Oktober, in der Jahnhalle an. Kassiererin Melanie Engst stellte Einnahmen von 37.024 Euro und Ausgaben von 35.909 Euro gegenüber. Kann somit also über einen ausgeglichenen Kassenstand von 1.115 Euro verweisen. Diese Zahl sei auch den vielen Spenden geschuldet, betonte Vereinschef Grüninger. Er wertete in seinem Schlusswort die ausbleibende Diskussion und unterbliebene Nachfragen als Indikator für den guten Geist im Musikverein: Es herrsche Harmonie. Und das klingt gut..

 

von Simone Weiß

 

 


Südkurier vom 05.03.2016

Viel Harmonie im Stockacher Musikverein

Bei der Versammlung des Musikvereins Stockach zeigt sich: Nicht nur die Auftritte bleiben ohne Misstöne, sondern auch das Vereinsleben.

Im Musikverein herrscht viel Harmonie: Misstöne gibt es weder bei Auftritten noch im Vereinsleben. Und so verlief dann auch die jüngste Generalversammlung – die bereits 304. ihrer Art – reibungslos. Dem Klangkörper gehören derzeit 94 Musiker an.
Nach einem Musikstück des Flötenregisters der Stadtkapelle begrüßte der erste Vorsitzende, Michael Grüninger, ein überfülltes Veranstaltungslokal zur Generalversammlung des Musikvereins. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er die Arbeit der Vorstandschaft nochmals kurz Revue passieren und berichtete von fünf Vorstandsitzungen sowie zwei sogenannten Aussprache-Abenden, bei denen die aktiven Musiker ihre Anliegen vorbringen konnten. Als musikalisches Highlight hob er das Landesmusikfest in Karlsruhe besonders hervor, bei welchem die Stadtkapelle Stockach mit sehr gutem Erfolg in der höchsten ausgeschriebenen Stufe, Kategorie V, teilnahm und damit den hervorragenden vierten Platz belegte. Danach streifte er kurz die Bewirtungseinsätze des Vereins, wies auf die neue Internetseite hin und umriss die diversen Budgets für Kleidung, Instrumente sowie für Konzertkleidung, die sich auf eine Gesamtsumme von circa 40 000 Euro belaufen. „Einen Teil davon haben wir schon ausgegeben, den Rest benötigen wir im laufenden Vereinsjahr“, betonte Grüninger. Leider sei die Mitgliederwerbung für Freunde der Stadtmusik nicht besonders erfolgreich verlaufen, eigentlich der einzige Wermutstropfen des vergangenen Vereinsjahres. Er schloss seine Rede mit Dankesworten an seine Vorstandsmitglieder, Musiker sowie an die Stadt Stockach, die durch Bürgermeister Rainer Stolz vertreten war.

Eine wichtige Funktion im Vorstand nimmt der Dirigent Helmut Hubov wahr. Er berichtete von 41 Gesamtproben und Auftritten seiner Kapelle – vom Doppelkonzert in Tengen, über das Landesmusikfest in Karlsruhe bis zum Bezirksmusikfest in Zoznegg. Beim Blick nach vorn wies er auf das Doppelkonzert mit dem Stadtorchester Singen am 7. Mai in der Stadthalle Singen sowie auf das Konzert des Sinfonischen Blasorchesters mit der Ausnahmepianistin, Cristina Marton am 23. Oktober hin. Die Zuhörer bei diesem Konzert können sich auf die „Rhapsody in blue“ freuen. Er richtete besonderen Dank an seinen Stellvertreter Jochen Fischer, der dieses Jahr den Taktstock der Hans-Kuony-Kapelle an Simone Renz und Tobias Probst übergab, jedoch der Stadtkapelle als Musiker und stellvertretender Dirigent erhalten bleibt.

Schriftführer Dieter Kempter, der aus der Vorstandschaft ausscheidet, und Kassiererin Melanie Engst berichteten aus der Vorstandsarbeit. Zudem nahm der Verein Ehrungen vor,, bevor Rainer Stolz die Teil-Neuwahlen durchführte. Er bedankte sich in seinem Grußwort im Namen der Stadt bei der Stadtmusik und nannte sie nicht nur ein tolles Orchester, sondern auch einen perfekten, homogenen Verein.

 

von Reinhold Buhl


Südkurier vom 03.02.2016

Simone Renz dirigiert erstmals zur Fasnacht

Gesichter der Fasnacht: Simone Renz spielt seit 20 Jahren närrische Musik, jetzt teilt sie sich mit Tobias Probst den Dirigenten-Posten für die Hans-Kuony-Kapelle. Sie verrät, was das bedeutet und was sie spielen werden.

Mit der 39-jährigen Simone Renz aus Stockach hat die Hans-Kuony-Kapelle ein erfahrenes Mitglied aus den eigenen Reihen für den Dirigenten-Posten gewählt: „Seit ich 18 bin, habe ich immer irgendwelche Musikvereine dirigiert“, sagt sie. Inzwischen ist sie ausgebildete Dirigentin und leitet aktuell das Orchester in Gaienhofen, wo sie am Gymnasium unterrichtet. Auch mit der Fasnacht ist sie bestens vertraut: „Ich bin damit aufgewachsen.“ Ihre Erfahrung sei ein Grund, warum der Vorstand der Hans-Kuony-Kapelle sie um Unterstützung gefragt hat. „Da tue ich mich leichter, da ich jetzt 20 Jahre dabei bin“, erklärt Simone Renz hinsichtlich der Aufgabe, die sie sich mit Tobias Probst aus Nenzingen teilt. Der kenne die örtliche Fasnacht nicht. Der Plan sei jetzt: „Dieses Jahr mache ich fast alle Auftritt und Tobias hospitiert“, sagt Simone Renz. Sie schätzt, dass Probst in etwa zwei Jahren alleine dirigieren wird. Bis dahin teilen sie sich das Häs, den Dirigenten-Mantel gibt es nämlich nur einmal.

 

 

Kein Problem: „Wir laufen ja nicht gleichzeitig voraus“, sagt Simone Renz. Zur Hans-Kuony-Kapelle kam sie über die Stadtmusik: „Musik gemacht habe ich schon immer, das war der Anknüpfungspunkt“, sagt sie. Heute noch würde ein Großteil der rund 50 Musiker regulär in der Stadtmusik spielen, die restlichen greifen eigens für die Fasnacht zum Instrument. „Den Spaß an Musik und der Fasnacht pflegen“ nennt Simone Renz dieses Zusammenspiel. Die Proben dafür beginnen im Dezember – „dieses Jahr ist alles ein bisschen gedrängt“, sagt die 39-Jährige, doch sie könnten erst nach dem Weihnachtskonzert der Stadtmusik beginnen.

Was die Kapelle spielen wird, steht teilweise schon seit Jahren fest: „Man hat natürlich die traditionellen Stücke der Stockacher Fasnacht“, berichtet Simone Renz, jährlich kämen zwei bis drei neue Titel dazu. „Es ist zwar Fasnacht, aber wir nehmen es trotzdem ernst und wollen gute Musik machen.“ Sie verrät: Neben einem neuen Marsch-Medley wird „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani zu hören sein.

 

 

 

von Isabelle Arndt

 

 


Südkurier vom 18.01.2016

Stockacher übergeben 4000 Euro

Närrische Klänge aus der gut besuchten Jahnhalle. Beim Benefizkonzert für den Narrenschopf in Bad Dürrheim, gab es neben verschiedenen Ehrungen auch eine großzügige Spende.

Vom Neckar über den Schwarzwald, von der Donau bis nach Oberschwaben mit kleinen Ausflügen nach Köln. Mit einem Streifzug durch die Schwäbisch-Alemannische Fasnetsmusik lockten die Hans-Kuony-Kapelle Stockach und die Stadtkapelle Bräunlingen unter dem Motto „Narretanz und Fasnetlied“ vergangenen Samstag viele Besucher in die Jahnhalle Stockach. Andreas Dangel, Musikbeauftragter der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), hatte bereits vor Jahren die Idee dazu und die Gesamtleitung der Veranstaltung.

 

Vom Neckar über den Schwarzwald, von der Donau bis nach Oberschwaben mit kleinen Ausflügen nach Köln. Mit einem Streifzug durch die Schwäbisch-Alemannische Fasnetsmusik lockten die Hans-Kuony-Kapelle Stockach und die Stadtkapelle Bräunlingen unter dem Motto „Narretanz und Fasnetlied“ vergangenen Samstag viele Besucher in die Jahnhalle Stockach. Andreas Dangel, Musikbeauftragter der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), hatte bereits vor Jahren die Idee dazu und die Gesamtleitung der Veranstaltung.

 

Auch die mitgereisten Hästräger verbreiteten närrische Stimmung und tanzten ihre Narrentänze zu den jeweiligen Narrenmärschen. Hin und wieder mussten die Kapellen auf der Bühne zusammenrücken. Aus Munderkingen kamen die Trommler und Pfeifer und hielten zusammen mit einigen Tanzpaaren Einzug auf die Bühne. Außerdem würfelten sie die diesjährigen Brunnenspringer aus.

Ein gelungener Abend für alle Beteiligten

Ebenfalls zu Gast waren die Hexenquetscher aus Rottenburg, eine 3-Mann-Kombo mit Akkordeon. Außerdem wurde die Bühne für Ehrungen genutzt. Andreas Dangel, an diesem Abend Dirigent der gemeinsamen Kapellen, hat bereits unzählige Lieder und Narrenmärsche für die Vereinigung umgeschrieben. Für besondere Verdienste und seinen außergewöhnlichen Einsatz für die schwäbisch-alemannische Fasnetsmusik erhielt er die silberne Verdienstnadel des Verbandes verliehen. Jürgen Koterzyna konnte dem Narrenschopf einen leicht aufgerundeten Scheck in Höhe von 4000 Euro übergeben. Der Vorsitzende des Vereins Narrenschopf in Bad Dürrheim, Johannes Muschal, zeigte sich begeistert über die Spende. Mit den Worten „Fasnacht verbindet, Fasnacht bringt neue Freunde“, bedankte er sich bei den Veranstaltern bei der Scheckübergabe. Er lobte den gelungenen Abend, wobei ihm die Besucher vollends zustimmten. Zur Aftershowparty versprach der Gewinner des närrischen Ohrwurms 2012, das „Buurequartett“, noch weitere närrische Stunden.

 

Narrenschopf

Das Fastnachtsmuseum "Narrenschopf" wurde 1973 erbaut, und 1980 gründete sich der Verein Narrenschopf Bad Dürrheim e.V. Das schwäbisch-alemannische Fastnachtsmuseum beherbergt 68 Mitgliedszünfte der VSAN auf 1200 Quadratmetern Ausstellungsfläche. 10 000 Besucher pro Jahr erfreuen sich an den rund 300 Narrenfiguren des Vereins. Im Jahre 2008 wurde der Verein nicht nur Betreiber, sondern auch Eigentümer des Museums.

 

von Julia Kamenzin


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