Aktuelles

Oktoberkonzert 2019

Sonntag, 20.10.2019, Jahnhalle Stockach

Spotlight on Johan de Meij

 

Musik von Giacomo Puccini, Johan de Meij und Kunze/Levay.

 

Künstlerische Leitung: MD Helmut Hubov

 

Gastdirigent: Johan de Meij (New York)

 

Solist: Johan van Iersel (Cello)

Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam

  

Ansage: Nadine Heinzle

 

Einlass: 16:00 Uhr

Beginn: 17:00 Uhr 

 

Kartenvorverkauf :

Tourist Info Stockach

Salmannsweilerstrasse 1

78333 Stockach

Tel: +49 7771 / 802 - 300

tourist-info@stockach.de

oder über den Ticketonlineshop.


Programm

1. The Witches’ Sabbath ( from Le Villi )

Giacomo Puccini /Arr. Johan de Meij

(Dirigent: Helmut Hubov)

 

2. Casanova ( for cello & wind orchestra )

Johan de Meij

 I . Prologo: Il Tema di Messer Grande (Prologue - the Messer Grande theme)

II. Cadenza - Atto di Presentazione (Cadenza: Casanova presents himself)

III . La Vita a Corte (Court life)

IV. L’Arresto di Casanova (Casanova’s arrest)

V. Reminiscenze (Reveries)

VI. L’Evasione dai Piombi (Escape from the Piombi prison)

VII. M.M. e C.C. (M.M. and C.C.)

VIII. Finale e Stretto: Il Trionfo dell’Amore (Love’s triumph)

Cello soloist: Johan van Iersel (Royal Concertgebouw Orchestra)

 

 3. Angelo del Cielo ( from Suor Angelica )

 cello & wind orchestra

 Giacomo Puccini / Arr. Johan de Meij

 Cello soloist: Johan van Iersel (Royal Concertgebouw Orchestra)

 

 

 

 

 

P A U S E

 

 

4. The Wind in the Willows

 Johan de Meij

 

5. Klezmer Classics

Johan de Meij

(Dirigent: Helmut Hubov)

 

6. Elisabeth The Musical

 Kunze/Levay/Arr. Johan de Meij


Gastdirigent Johan De Meij

Johan de Meij (Voorburg, 1953) studierte Posaune und Direktion am Königlichen Konservatorium Den Haag und erlangte als Komponist und Arrangeur internationale Anerkennung. Sein Werk umfasst neben originalen Kompositionen auch sinfonische Transkriptionen und Bearbeitungen von Filmmusik und Musicals.

 

Die Sinfonie Nr. 1 The Lord of the Rings (Der Herr der Ringe) nach Motiven aus Tolkiens gleichnamigem Romanzyklus, war Johan de Meijs erste große Komposition für sinfonisches Blasorchester und wurde 1989 mit dem anerkannten Sudler Composition Award in den USA ausgezeichnet. Im Jahr 2001 spielte das Philharmonische Orchester Rotterdam die Uraufführung der Fassung für Sinfonieorchester. The Lord of the Rings wurde auf mehr als zwanzig CDs von renommierten Orchestern, wie dem London Symphony Orchestra und dem Nagoya Philharmonic Orchestra, eingespielt. Auch seine anderen groß angelegten Werke, wie die Sinfonie Nr. 2 The Big Apple, das T-Bone Concerto (Posaunenkonzert) sowie Casanova (Cellokonzert) fanden ihren Weg ins Repertoire der besseren Orchester auf der ganzen Welt. Casanova gewann 1999 den ersten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Corciano (Italien); im Jahr darauf wurde The Red Tower beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Oman preisgekrönt. Seine dritte und jüngste Sinfonie Planet Earth komponierte Johan de Meij im Auftrag des Nordniederländischen Orchesters. Er gewann 2006 mit dieser Sinfonie den zweiten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Corciano.

 

 

Außer als Komponist ist Johan de Meij auch als Musiker in verschiedenen Bereichen aktiv. Als Posaunist spielte er mit verschiedenen Niederländischen Ensembles und Orchestern, u.a. das Radio Kamer Orkest, Nederlands Filharmonisch Orkest, Nederlands Blazers Ensemble, The Amsterdam Wind Orchestra und Orkest De Volharding. Darüber hinaus ist er ein gefragter Gastdirigent und Dozent, und hat bereits in fast allen europäischen Ländern, in Japan, Singapur, Brasilien und in den Vereinigten Staaten Konzerte dirigiert und Seminare geleitet. 

 

 

www.johandemeij.com


Solist Johan van Iersel

Johan Van Iersel studierte erfolgreich bis 1995 bei Elias Arizcuren am Konservatorium von Utrecht und setze danach sein Studium am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique in der Klasse von Philippe Muller fort. Weitere Inspiration bekam er durch Meisterkurse bei Siegfried Palm, Mstislav Rostropovich und Heinrich Schiff. Seit September 1997 ist er stellvertretender Solocellist des Royal Concertgebouw Orchestra.

Er gewann Preise beim Prinzessin Christina Wettbewerb, dem Postbank Sweelinck Wettbewerb und dem Wettbewerb der Stiftung Junges Musiktalent der Niederlande. Zusammen mit Pianist Jeroen Bal wurde ihm 1992 die Auszeichnung 'Zilveren Vriendenkrans' von der Gesellschaft der Freunde des Königlichen Concertgebouw Orchesters überreicht. Mit Jeroen Bal und dem stellvertrendenden Konzertmeister Tjeerd Top gründete Johan das Vermeer Trio. Er spielte zudem im Escher Trio und ist Mitglied von Blaeu Streichquartett. Er ist regelmäßig als Solist zu hören, unter andem mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Radio Kamerorkest und dem Residentie Orkest. Seit 2005 spielt Johan ein F. Ruggieri Cello (Cremona, 1687), als Leihgabe durch die Stiftung des Royal Concertgebouw Orchestra.


Freitag 10.05.2019

Frühjahrskonzert

 

Musik von Soren Hyldgaard, Julie Giroux, Michael Daugherty, Oliver Waespi und Peter Graham. 

 

Künstlerische Leitung: MD Helmut Hubov

Solist: Markus Schwab-Renz (Pauken)

Ansage: Nadine Heinzle

 

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr 

 

Eintritt frei!

 

Veranstaltungsort:

Wohnparc Stumpp

Radolfzeller Straße 37

78333 Stockach

 

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Programm

1. Surround Sound

Soren Hyldgaard ( 1962 - 2018 )

2. To Walk With Wings - Fanfare and Overture

Julie Giroux * 1961

3. Raise the Roof

Michael Daugherty * 1954

Solist: Markus Schwab-Renz (Pauken)

4. Fanfare and Funk

Oliver Waespi * 1971

5. Windows of the World

Peter Graham *1958

I. Amazonia       

II. Rainforest  

III. The rising sun       

IV. Drums of Thunder

V. Celtic Dream        

VI. Earth Walk


Samstag, 22.12.2018

Festliches Weihnachtskonzert 2018

 

Musik von Johan de Meij, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Richard Wagner, Herbert Marinkovits und Peter Hope.

 

Künstlerische Leitung: MD Helmut Hubov

Solistin: Miriam Zampella (Querflöte)

Ansage und Sprecherin: Nadine Heinzle

 

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr Jahnhalle Stockach

 

Kartenvorverkauf:

Tourist Info Stockach | Salmannsweilerstrasse 1 | 78333 Stockach | Tel: +49 (0)7771 80 23 00 | tourist-info@stockach.de | www.stockach.de

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Programm

1. Echoes of San Marco

Johan de Meij *1953

 

 

2. Nun komm, der Heiden Heiland

Choralvorspiel BWV 659

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)

Arr.: Johannes Stert

 

 

3. Akademische Festouvertüre c- Moll op. 80

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Arr: Siegmund Goldhammer

 

 

4. Huldigungsmarsch WWV 97

Richard Wagner (1813 – 1883)

Arr: Siegmund Goldhammer

 

 

 

P A U S E

 

 

5. Shades of Syrinx

Herbert Marinkovits *1958

 

Solistin: Miriam Zampella (Querflöte)

 

 

6. Weihnachtslieder Nr. 3

Peter Hope *1930

Transkription: Roger Niese

 

Hark! The Herald Angels Sing, Coventry Carol, The first Nowell


Solistin

Miriam Zampella bekam ihren ersten Querflötenunterricht mit zwölf Jahren. Bereits ein Jahr später folgten die ersten Auszeichnungen bis hin zum Bundespreis bei Jugend Musiziert. Mit ihrem Abitur erhielt sie eine Auszeichnung für außergewöhnliche musikalische Leistungen. Ihr Musikstudium begann Sie an der Musikhochschule Freiburg. 2011 wechselte Sie zu Sebastian Wittiber (Soloflötist des Hessischen Rundfunk Orchesters) an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wo sie ihr Diplom im Fach Orchestermusik und Musikpädagogik mit Bestnoten abschloss. Ihre Konzerterfahrungen reichen von Soloauftritten, über verschiedenste Ensemblekonzerte und diversen Orchestern, wie den Deutschen Philharmonikern, der Kammeroper Frankfurt und der Sinfonietta Frankfurt. Sie musizierte bereits mit Solisten aus dem SWR, HR und dem Mainzer Staatstheater.

2013 trat sie als Solistin in der Alten Oper Frankfurt, in der Konzertreihe "Junge Solisten", auf. Ebenfalls 2013 spielte sie die deutsche Uraufführung des Solokonzerts "Shades of Syrinx" von Herbert Marinkovitz, dem zahlreiche Konzerte mit diesem Solowerk folgten.

 


Samstag, 03.11.2018 (CH) und Sonntag, 04.11.2018 (D)

Carmina Burana

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Die "Carmina Burana" von Carl Orff wird aufgeführt am:

 

Sa., 03. November 2018, 17.00 und 20.00 Uhr

Parkarena Winterthur

Barbara-Reinhart-Strasse 24

8404 Winterthur (CH)

So., 04. November 2018, 15.45 Uhr 

Realschule Stockach

Jahnweg 1

78333 Stockach (D)

Werkseinführung

durch Prof. Dr. Hans-Walter Berg

 

Eintritt frei!

So., 04. November 2018, 17.00 Uhr

Jahnhalle Stockach

Winterspürer Straße 24

78333 Stockach (D)

Karten sind erhältlich bei:

Tourist Info Stockach

Salmannsweilerstrasse 1

78333 Stockach

Tel: +49 (0)7771 80 23 00

tourist-info@stockach.de

oder direkt unter https://tickets.stockach.de/


Das Werk

Die Carmina Burana ist eine der bedeutendsten Sammlungen weltlicher, in lateinischer Sprache verfasster mittelalterlicher Lieder. In Auftrag gegeben wurde die Sammlung vermutlich um 1230 von den Augustinerchorherren. Danach wurde die Carmina Burana über mehrere Jahrhunderte nahezu unentdeckt im Kloster Benediktbeuren aufbewahrt, woher auch der Name, in etwa “Beurer Lieder”, herrührt. Mit der Aufhebung des Klosters 1803 wurde die Sammlung in die Bayrischen Staatsbibliothek in München überführt und deren Texte bei der Öffentlichkeit in Erinnerung gerufen. Etwa 60 % der Texte sind ausschliesslich durch die Carmina Burana überliefert; von den überlieferten Melodien konnten rund 50 rekonstruiert werden. Abgesehen von Marner und Walter von Chatillon sind keine Autoren genannt, doch stammen die Texte, Dichtungen und Lieder u.A. von Hugo von Orléans, Petrus von Blois, Philipp dem Kanzler, Reinmar dem Alten, Walther von der Vogelweide und Archipoeta. Die Carmina Burana ist in vier Grossgruppen strukturiert, moralisch-satirische Dichtungen (CB 1-55), Liebeslieder (CB 56-186), Trink- und Spiellieder (CB 187-226) sowie einige längere geistliche Theaterstücke (CB 227-228). Die Texte sind gelegentlich verderbt und im Laufe der Zeit umgestaltet bzw. ergänzt worden. 1937 hat der Musiker, Komponist und Musikpädagoge Carl Orff (1895 - 1982) seine gleichnamige szenische Kantate “Carmina Burana” veröffentlicht. Das Werk gehört auch heute noch zu den meist aufgeführten Chorwerken und ist der erste Teil von Orffs Triptychon “Trionfi”, wobei die beiden anderen Werke, “Catulli Carmina” und “Trionfo di Afrodite”, nie die Bekanntheit der “Carmina Burana” erlangt haben. In seinem musikalischen Werk verarbeitet der Komponist zum Teil recht frei insgesamt 24 Texte aus der historischen Carmina Burana zu mehreren weltlichen Themen wie der Flüchtigkeit des Lebens, die Wechselhaftigkeit von Wohlstand und Glück und den Gefahren von Völlerei, Wollust und Glücksspiel. Die Musik selbst ist eine völlige Neukomposition und lehnt sich nicht an die überlieferten Melodien der historische Carmina Burana an; diese wurden mehrheitlich erst nach 1937 rekonstruiert. Orff nutzt dabei bekannte mittelalterliche musikalische Elemente wie die Kirchentonarten oder die Bordunbegleitung. Eingerahmt wird das Werk von einem mächtigen Chor zu Ehren der römischen Schicksalsgöttin Fortuna. Der vollständige Titel von Orffs Werk lautet „Carmina Burana: Cantiones profanæ cantoribus et choris cantandæ comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis“ (Beurer Lieder: Weltliche Gesänge für Sänger und Chöre, begleitet von Instrumenten und magischen Bildern).

Komponist

Carl Orff (1895 - 1982) war Kapellmeister an den Münchner Kammerspielen, in Mannheim sowie Darmstadt. Von 1930 bis 1933 war er Dirigent des Münchner Bachvereins, 1950 bis 1960 Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Münchner Musikhochschule sowie ab 1961 Gesamtleiter des neu gegründeten und nach ihm benannten Orff-Instituts am Mozarteum in Salzburg. In besonderer Erinnerung ist Carl Orff aber wegen seinem Beitrag zur Musikpädagogik. Bereits 1924 war er Mitbegründer der sogenannten “Güntherschule”, die eine neuartige Verbindung aus Musik und Bewegung anstrebte. Von internationaler Bedeutung ist das sogenannte “Orff-Schulwerk”. Das schulpädagogische Konzept setzt auf die Einheit von Sprache, Musik und Bewegung. Aus Bordun, Ostinato und Wiederholungen entwickeln sich zusammen mit viel kindlicher Fantasie für Improvisation ganze Stücke. Zur Umsetzung seiner musikpädagogischen Gedanken hat er zusammen mit dem Klavierbauer Karl Mändler das heute nach ihm benannte Orff-Instrumentarium (Stabspiele und kleines Schlagwerk) entwickelt. Als Komponist erhielt Orff Anregungen von Weggefährten wie Claude Debussy, Arnold Schönberg und Igor Stravinsky. Sein bekanntestes Werk ist die 1937 veröffentliche szenische Kantate “Carmina Burana”.

Orchesterleitung  & Musikalische Gesamtleitung

Helmut Hubov studierte Trompete am Kunstlyzeum im rumänischen Arad sowie Dirigieren an der Bundesakademie in Trossingen. Es folgten ein Studium im Fach Blasorchesterdirektion bei Hans-Peter Blaser an der Musikhochschule Zürich sowie weiterführende Studien in den Fächern Trompete, Komposition und Kapellmeister. Helmut Hubov ist in verschiedenen Funktionen als Musiker, Lehrer und Dirigent tätig bzw. tätig gewesen. So war er unter Anderem Mitglied der rumänischen Staatsphilharmonie Arad, während sechs Jahren Musikdirektor und Dirigent der Stadtjugendmusik Zürich, sowie von 1996 bis 2000 musikalischer Leiter des Ostschweizer Auswahlorchesters “Sinfonisches Blasorchester ’91”. Seit vielen Jahren ist er nun bereits Leiter der Musikschule in Stockach und dirigiert mehrere erst- und höchstklassige Blasorchester in der Schweiz und Deutschland. Regelmässig wird er auch als Projektdirigent von musikalischen Grossanlässen engagiert, wie z.B. dem "Requiem" von Frigyes Hidas, “The Queen Symphony” von Tolga Kashif, Karl Jenkins “Stabat Mater” oder dem "Concerto for Group and Orchestra" von Jon Lord. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Dänemark, Kanada, Österreich, Italien und den USA. Die Liste der international tätigen Solisten, mit denen er bereits zusammen gearbeitet hat, ist beeindruckend. Neben all dem ist er ein gefragter Juror und betätigt sich als Dozent für Dirigieren, Orchesterleitung und Literaturkunde sowie als Komponist. Weitere Informationen über Helmut Hubov finden Sie hier.

Chorleitung

Paolo Vignoli wurde als Sohn italienischer Eltern in Zürich geboren. Nach dem Studium von Germanistik, italienischer Literatur und Musikwissenschaft studierte er Sologesang bei Stefan Kramp in Winterthur und besuchte das Opernstudio bei Erich Holliger. Anschliessend bildete er sich in Bern und London weiter. Paolo Vignoli betätigt sich gleichermassen in den Sparten Lied, Oratorium und Oper. Er gibt regelmässig Konzerte in ganz Europa, in Israel und Ägypten sowie im asiatischen Raum. Sein Repertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zur Moderne und er wirkt immer wieder bei Uraufführungen und Ersteinspielungen mit. Radio- und CD-Aufnahmen mit Musik von Bach, Beethoven, Carl Maria von Weber, Willy Burkhard und zeitgenössischen Komponisten zeugen von seiner vielfältigen Betätigung. Daneben wurde ihm die musikalische Leitung verschiedener Grossproduktionen anvertraut. So zum Beispiel für das Weihnachtsspiel in Ennetbaden oder für "weisch wie heiss" - ein Melodrama Musicale mit Songs von Eros Ramazzotti auf Schweizerdeutsch.

Mitwirkende

Für die Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana hat Dirigent Helmut Hubov seine beiden permanenten Orchester, das Sinfonische Blasorchester Stockach und die Stadtharmonie Winterthur-Töss, zu einem Projektorchester zusammen gefasst. Beide Orchester stehen seit vielen Jahren unter seiner Leitung und nehmen regelmässig mit grossen Erfolgen an Wettspielen in der Höchstklasse bzw. 1. Stärkeklasse teil. Zusammen bilden die beiden Orchester ein vollbesetztes sinfonisches Blasorchester mit einer stattlichen Grösse von mehr als 100 Musikern und Percussionisten. Dass die beiden Orchester gut miteinander harmonieren, haben sie bereits 2010 bei der sehr erfolgreichen Schweizer Erstaufführung von Tolga Kashifs The Queen Symphony sowie 2014 bei der Aufführung von Karl Jenkins Stabat Mater gezeigt.

Alpha-cappella ist der offizielle Chor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur. Die rund 80 aktiven Sängerinnen und Sänger setzen sich zusammen aus Studierenden und Mitarbeitenden der ZHAW sowie zahlreichen weiteren aussenstehenden Gesangsfreudigen. Das breite Repertoire – von der Sakralmusik über die Oper, das Volkslied bis hin zum Popsong – verleiht dem Chor eine ganz besondere Dynamik. Ebenso abwechslungsreich wie das Repertoire sind die Anlässe, an denen alpha-cappella auftritt. 2017 war der Chor zu Gast am Classic Open Air des Musikkollegiums Winterthur mit berühmten Opernchören, 2016 feierte er sein 20jähriges Bestehen mit einem vielbeachteten Jubiläumskonzert und überraschenden Flashmobs auf öffentlichen Plätzen. 2015 wirkte er mit bei der „Klangwolke“ zur 175-Jahrfeier von Winterthur. Sein traditionelles Weihnachtskonzert ist ebenfalls eine feste Größe im Winterthurer Kulturwinter. Die erstmalige Zusammenarbeit mit der Stadtharmonie Winterthur-Töss und dem Sinfonischen Blasorchester Stockach erfolgte 2014 anlässlich des „Stabat Mater“ von Karl Jenkins. Mit der Aufführung von „Navidad Andina“ des bolivianischen Komponisten Juan Arnes hat alpha-cappella 2013 zwei weitere viel beachtete Konzerte gegeben. Weitere Informationen über alpha-cappella unter www.alphacappella.ch.

Zu Carmina Burana gehört natürlich auch ein Kinderchor, welcher von Superar Suisse in Winterthur gestellt wird und etwa 60 Kinder umfasst. Wie alpha-cappella steht auch der Kinderchor unter der Leitung von Paolo Vignoli. Superar ist eine europaweit vernetzte Organisation, welche es allen Kindern der Unterstufe ungeachtet ihrer Herkunft und ihrer finanziellen Mittel ermöglicht, integriert im regulären Unterricht und angeleitet von einem professionellen Musiker bis zu vier Mal die Woche im Klassenverband und in Konzerten Gesang und Musik gemeinsam zu erleben und zu erlernen. In der Schweiz setzt sich Superar Suisse seit 2012 für dieses Ziel ein. Das Programm ist für die Kinder und Jugendlichen kostenfrei und bietet Unterricht in den Fächern Chorgesang und Orchester. Insgesamt werden bereits über 500 Kinder an verschiedenen Standorten in der Schweiz durch Superar Suisse gefördert. Die Kinder und Jugendlichen erfahren dadurch eine kontinuierliche, motivierende Steigerung ihrer Leistung. Viele nationale und internationale Auftritte und Workshops mit einem künstlerisch anspruchsvollen Repertoire stärken sowohl das Selbstwertgefühl als auch das Gemeinschaftsgefühl – Aspekte, die für die gesellschaftliche Integration von Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung sind. Weitere Informationen zu Superar Suisse unter www.superarsuisse.org.

Solisten

Mélanie Adami sammelte erste Bühnenerfahrungen am Theater St. Gallen als Mitglied des hauseigenen Opernchores. Bereits während des Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste wirkte sie in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten als Solistin mit. Im Herbst 2002 debütierte sie als Frasquita in der Oper „Carmen“ am Luzerner Theater. Mélanie Adami erhielt Preise des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung und erlangte im Juni 2004 den Master in Performing Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Zwischen 2009 und 2015 stand Mélanie Adami am Theater Arth als Metella „Pariser Leben“, Saffi „Der Zigeunerbaron“, Hanna Glawari „Die lustige Witwe“, Steffi Oberfeldner „Saison in Salzburg“ und Rosalinde „Die Fledermaus“ in mehr als 140 Aufführungen auf der Bühne. Im Konzertfach hört man Mélanie Adami sowohl in den grossen Werken der Klassik und Romantik, wie auch in Konzertprogrammen unterschiedlichster Stile und Formationen. Weitere Informationen über das umfangreiche künstlerische Schaffen von Mélanie Adami unter www.melanieadami.com

Markus Volpert studierte in Graz bei Wolfgang Gamerith, sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb der Bariton bei Kurt Widmer in Basel. Seine stimmliche Ausbildung rundete er in Meisterkursen und Unterricht bei Elisabeth Schwarzkopf, Thomas Quasthoff, Magreet Honig und anderen ab. Er ist Preisträger und Gewinner verschiedener Wettbewerbe. Seine Erfahrung als Konzertsänger erwarb sich der Bariton in der Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten, beispielsweise, René Jacobs, Hans Christoph Rademann und Andrés Orozco-Estrada. Er konzertiert mit renommierten Originalklang-Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem L ́Orfeo Barockorchester und dem Freiburger Barockorchester sowie zahlreichen namhaften philharmonischen und symphonischen Orchestern. Markus Volpert war in den Opernhäusern in Zürich, Basel und Magdeburg, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und wiederholt bei freien Produktionen auf der Bühne zu Gast. Die kammermusikalische Betätigung als Liedsänger rundet das künstlerische Schaffen des Baritons ab. Das breit gefächerte Repertoire von Markus Volpert wird durch eine Vielzahl von Radio/Fernsehmitschnitten und CD/DVD-Produktionen dokumentiert.


Paolo Vignoli wurde als Sohn italienischer Eltern in Zürich geboren. Nach dem Studium von Germanistik, italienischer Literatur und Musikwissenschaft studierte er Sologesang bei Stefan Kramp in Winterthur und besuchte das Opernstudio bei Erich Holliger. Anschliessend bildete er sich in Bern und London weiter. Paolo Vignoli betätigt sich gleichermassen in den Sparten Lied, Oratorium und Oper. Er gibt regelmässig Konzerte in ganz Europa, in Israel und Ägypten sowie im asiatischen Raum. Sein Repertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zur Moderne und er wirkt immer wieder bei Uraufführungen und Ersteinspielungen mit. Radio- und CD-Aufnahmen mit Musik von Bach, Beethoven, Carl Maria von Weber, Willy Burkhard und zeitgenössischen Komponisten zeugen von seiner vielfältigen Betätigung. Daneben wurde ihm die musikalische Leitung verschiedener Grossproduktionen anvertraut. So zum Beispiel für das Weihnachtsspiel in Ennetbaden oder für "weisch wie heiss" - ein Melodrama Musicale mit Songs von Eros Ramazzotti auf Schweizerdeutsch. Bei dem hier durchgeführten Carmina Burana-Projekt ist Paolo Vignoli zudem als Chorleiter von alpha-cappella sowie dem Kinderchor superar tätig.

Freitag, 13. Juli 2018, ab 18:30 Uhr auf dem Gutsav-Hammer-Platz

Stockacher Sommerabend

Ein schwungvoller Abend im Herzen der Altstadt erwartet Urlauber und Bürger.

Der Abend wird musikalisch durch das Jugendblasorchester der Musikschule Stockach, unter Leitung von MD Helmut Hubov und 4GoodTimes umrahmt.

Für die Bewirtung auf dem lauschigen Platz wird bestens gesorgt.

 

ab 18:30 Uhr, Gustav-Hammer-Platz

Der Eintritt ist frei!

 

weitere Informationen beim Veranstalter:

Tourist Info Stockach | Salmannsweilerstrasse 78333 Stockach | Tel: +49 (0)7771 80 23 00 | tourist-info@stockach.dewww.stockach.de

 

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Samstag 05. Mai 2018, 20:00 Uhr in der Jahnhalle Stockach

Frühjahrskonzert

Frühjahrskonzert

 

Musik von Ilari Hylkilä, Johannes Stert, Christòbal Halffter und Otto M. Schwarz.

 

Künstlerische Leitung: MD Helmut Hubov

Ansage und Sprecherin: Nadine Heinzle

 

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

Jahnhalle Stockach

 

Kartenvorverkauf:

Tourist Info Stockach | Salmannsweilerstrasse 78333 Stockach | Tel: +49 (0)7771 80 23 00 | tourist-info@stockach.dewww.stockach.de


Konzertprogramm

1. The Zest

Ilari Hylkilä *1978

 

2. Bachseits

Johannes Stert *1963

Basiert auf Motiven von Johann Sebastian Bachs Ciaccona

 

I. Elegy

II. Intermezzo

III. Andante pomposo, fugue and finale

 

3. Tiento del primer tono y batalla imperial

Christòbal Halffter *1930

 

P A U S E

 

4. 1805 – A Town`s Tale

Otto M. Schwarz *1967